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Liebes Du,

wir schauen in die Vergangenheit, weil wir aus ihr lernen können.

P R E K A R I A

Eine Oper in 9 Akten

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"Die Menschen waren damals gleicher als heute! Und das ist das, was die meisten, denke ich, heute auch vermissen. Es war eine Illusion." 

Verändert sich ein Mensch, weil das Gesellschaftssystem sich ändert?
Was hält eine soziale Gruppe zusammen?
Mit wieviel Verlust können Menschen umgehen?
Was bedeuten Wünsche nach Unabhängigkeit und Demokratie? 

Was sind Möglichkeiten der Selbstbestimmung wert?


Im Blick auf den Zusammenbruch der DDR vermisst die Video-Oper Prekaria
sentimentale Wirkweisen und Formen der Neubestimmung.
Die 3-stündige Installation transformiert durch visuelle und akustische Effekte zu einer Oper der prekären Seins-Zustände, die die Wertigkeit und Ästhetik eines Untergangs von Idealen fassbar macht.

 

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Installationsansicht Mark Müller Galerie, Zürich, 2015

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Eine 3-stündige 3-Kanalinstallation
mit  
20 Thüringer Zeitzeugen in Interviews zu DDR und Wende
Sara und Tobias Mengs mit  improvisiertem Sologesang der Fragen dieser Interviews
Heidechor Königshofen unter der Leitung von Stefan Lindner mit einer Komposition aus dem Abkürzungsverzeichnis des Ministeriums für Staatssicherheit 

Produktion und Konzeption:
Studio Prekär, Marie-Luise Lange & Jeroen Singer
Komposition aus dem Abkürzungsverzeichnis MfS für Chor: Stefan Lindner
Kamera: Rene Baumann, Jeroen Singer
Ton: Simon Kubisch
Sounddesign: Gregg Skerman
Technical Support: Sebastian Heller, ZHdK, AVZ, Videocompany, Ingo Schulze

Mit freundlicher Unterstützung der STEO Stiftung Zürich.

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Foto by Patrik Fuchs Photography 

Wir haben eine 1-stündige Filmversion publiziert.
Eine DVD kostet €18 / CHF 22 und kann hier bestellt werden.

Grafik: Vincent Bodmer
Schnitt: Michael Karrer
Verlag: Edition Haus am Gern, Biel
Copyright: Studio Prekär, Marie-Luise Lange & Jeroen Singer

Mit freundlicher Unterstützung der STEO Stiftung Zürich.

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